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Häufig gestellte Fragen in der Corona-Krise

DPFA allgemein

Finden Bewerbungsgespräche (als Schüler, potentieller Mitarbeiter etc.) vor Ort statt?

Persönliche Termine mit Externen (z.B. Vorstellungs- und Bewerbergespräche) erfolgen vom 2. bis 30. November 2020 nur in Ausnahmefällen. Ihr DPFA-Ansprechpartner nimmt mit Ihnen Kontakt auf und bietet Ihnen ggf. ein digitales Format an. Beim Betreten des Gebäudes ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Darf ich eine DPFA-Einrichtung besuchen, wenn ich Schnupfen oder andere leichte Erkältungssymptome habe?

Ja. Details zu weiteren Symptomen finden sich in der entsprechenden Handlungsempfehlung des Kultusministeriums http://schule-sachsen.de/20_09_16_Empfehlung_Krankheitsanzeichen.pdf.

Wann spricht die DPFA von einem Corona-Verdachtsfall?

Ein Verdachtsfall besteht erstens, wenn ein Schüler oder Teilnehmer mindestens ein Symptom (Fieber, Husten, Durchfall, Geruchs- oder Geschmacksstörungen, Erbrechen oder ein allgemeines Krankheitsgefühl) hat, das auf eine SARS-CoV-2- Infektion hinweist. Ein Verdachtsfall besteht zweitens, wenn der Schüler oder Teilnehmer innerhalb der vergangenen 14 Tage mit einer nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Person unmittelbaren Kontakt hatte.

Was passiert, wenn ein Schüler oder Teilnehmer als Corona-Verdachtsfall gilt?

Schüler oder Teilnehmer, die ein oder mehrere Symptome zeigen und nicht nachweislich vorerkrankt sind, melden dies unverzüglich bei der Einrichtungsleitung und verlassen daraufhin die Einrichtung bzw. betreten sie nicht. Schüler oder Teilnehmer melden sich bei ihrem Hausarzt und lassen unverzüglich eine Testung auf SARS-CoV-2 durchführen. I.d.R. wird eine Entschuldigung des Hausarztes für den Zeitraum der Testung ausgestellt. Erst nach einem negativen Bescheid, dieser kann auch mündlich übermittelt werden, kann die Einrichtung wieder betreten werden. Schüler oder Teilnehmer, deren Arzt keine Testung vornimmt bzw. der Betroffene einen Arztbesuch als unnötig erachtet, bleiben 2 Tage zur Beobachtung zu Hause. Der Schüler oder Teilnehmer darf die Einrichtung wieder besuchen, wenn er mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden ist.

Werden Klassen oder Kurse bei einem Corona-Verdachtsfall weiter beschult?

Klassen und Kurse, in denen ein Verdachtsfall aufgetreten ist, werden weiter beschult. Sie werden nicht nach Hause geschickt.

Allgemeine Fragen der Allgemein- und Berufsbildung

Der Freistaat hat am 30. Oktober 2020 eine neue Allgemeinverfügung für Schulen und Kitas beschlossen. Was gilt ab dem 2. November 2020 in den Bildungseinrichtungen?

Nach den Herbstferien starten alle DPFA-Einrichtungen im Regelbetrieb. In den Kindergärten bleibt das tägliche Vorzeigen der Gesundheitsbescheinigung erhalten. Für alle Schularten besteht Schulbesuchspflicht. Für alle Jahrgänge findet regulärer Präsenzunterricht statt. Die aktuellen Hygiene- und Verhaltensregeln finden Eltern sowie Schülerinnen und Schüler im DPFA-Schul-Intranet im Download-Bereich unter „Schulorganisation“.

Gilt beim Betreten der DPFA-Schulen eine Maskenpflicht?

Ja. In Kindergärten und Grundschulen besteht für Kinder, Schülerschaft und Einrichtungspersonal die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung auf den Fluren und Treppen zu tragen. Im Unterrichts- bzw. Gruppenraum sowie auf dem Gelände gibt es keine Maskenpflicht für Schülerschaft und Personal.

Eltern haben beim Bringen und Abholen der Kinder eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Horteinrichtungen übernehmen die Regelungen der Grundschulen.
Grund für die Maskenpflicht im Gebäude: Beim Betreten und Verlassen der Einrichtungen, auf den Gängen und in den Treppenhäusern ist der nötige Sicherheitsabstand von 1,5 Meter zwischen den Klassen nicht durchgängig zu gewährleisten.

In den weiterführenden und berufsbildenden Schulen gilt Maskenpflicht im Einrichtungsgebäude sowie auf dem Gelände. Für die Klassen 11 und 12 der weiterführenden Schulen sowie in den berufsbildenden Schulen gilt die Maskenpflicht auch im Unterricht, wenn der Mindestabstand von 1,5m nicht eingehalten werden kann.

Die Schülerschaft ist dazu aufgefordert eine eigene Maske mitzubringen. Einrichtungsfremde Personen sind grundsätzlich verpflichtet, während ihres Aufenthalts auf dem Einrichtungsgelände und im Gebäude eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Muss ich zur Schule kommen, wenn ich zur Risikogruppe gehöre?

Schülerinnen und Schüler, die der Risikogruppe angehören, können dem Präsenzunterricht fernbleiben. Sie benötigen jedoch ein ärztliches Attest. Für diesen Teil der Schülerschaft erfolgt die Lernbegleitung aus der Ferne.

Sind Schulcoaches und Praxisberater weiterhin in den Schulen im Einsatz?

Schulcoaches und Praxisberater setzen ihre Arbeit an den Schulen fort. Persönliche Kontakte zu Externen wie Eltern oder Kooperationspartner sind jedoch vorerst auf das Notwendigste zu reduzieren.

Finden Klassenfahrten innerhalb/außerhalb Sachsens im Schuljahr 2020/21 statt?

Laut Erlass des Sächsischen Kultusministeriums vom 30. Oktober 2020 dürfen ein- oder mehrtägige Klassenfahrten im Inland sowie eintägige Schulfahrten nach Tschechien und Polen derzeit nicht durchgeführt werden und müssen unverzüglich abgesagt werden.

Mehrtägige Schulfahrten ins Ausland (z.B. im Rahmen von Erasmus+) waren bereits zuvor bis einschließlich der Winterferien 2021 nicht gestattet.

Mehrtätige Schulfahrten ins In- und Ausland, die im zweiten Schulhalbjahr durchgeführt
werden sollen, dürfen gebucht werden. Der Freistaat übernimmt aber keine Kosten im Falle einer Stornierung.

Finden Veranstaltungen / Exkursionen in Kita, Horten oder Schulen statt?

Nein. Vom 2. bis einschließlich 30. November 2020 dürfen keine Veranstaltungen, wie beispielsweise Projekttage, Aktionen mit externen Partnern, Tage der offenen Tür, Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt werden.

Allgemeinbildung

Finden Elterngespräche/-abende statt?

Die DPFA führt bis zum 30. November 2020 keine persönlichen Elterngespräche bzw. -
versammlungen durch. Die jeweilige Kita-, Schul- oder Hortleitung bietet ggf. ein digitales Format an und informiert Sie über die entsprechenden Einwahldaten.

Finden Schülerbetriebspraktika statt?

Bis Ende November finden keine Schülerbetriebspraktika statt. Einzige Ausnahme: In der
Fachoberschule ist der fachpraktische Teil der Ausbildung in der Klassenstufe 11 unter Beachtung der Hygienevorschriften weiterhin möglich.

Findet Sport- und Schwimmunterricht statt?

Sportunterricht findet in allen DPFA-Regenbogen-Schulen statt. In den weiterführenden Schulen ist im Sportunterricht Abstand zu halten. Da die aktuelle Corona-Schutz-Verordnung vom 30. Oktober 2020 das Betreiben von Hallenbädern verbietet, findet bis 30. November 2020 kein Schwimmunterricht statt.

Bleiben Ganztagsangebote bestehen?

Ganztagsangebote (GTA), die durch unsere eigenen Lehrkräfte durchgeführt werden, bleiben bestehen. GTA mit externen Partnern können im Sinne der Kontaktminimierung derzeit nicht stattfinden.

Berufsbildung

Findet mein Betriebspraktikum, die berufspraktische Ausbildung bzw. der fachpraktische Teil meiner Ausbildung statt?

Ja, all diese Formen sind integraler Bestandteil der Ausbildung und unter Beachtung der
entsprechenden Hygienevorschriften weiterhin möglich.

Weiterbildung

Finden derzeit Weiterbildungen, geförderte SGB-Maßnahmen, BAMF-Kurse sowie Integrations- und Sprachkurse in den DPFA-Bildungsstätten statt?

Mit der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung vom 30. Oktober 2020 finden alle oben aufgeführten, berufsbezogenen Angebote weiterhin in den DPFA-Weiterbildungsstätten als Präsenzveranstaltung statt. Voraussetzung zur Durchführung der Angebote ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, die strikte Einhaltung der gängigen Hygieneregelungen sowie die Kontaktdatenerhebung der Teilnehmenden.

Ich habe bereits einen Bildungsgutschein für eine Maßnahme erhalten, die im November 2020 oder später bei der DPFA beginnen soll. Kommt dieser Bildungsgutschein zum Einsatz?

Ja, Ihr Bildungsgutschein hat Gültigkeit und kann für eine anstehende Maßnahme eingesetzt werden.

Ich bin derzeit in der praktischen Phase meiner DPFA-Weiterbildung. Kann ich im Praktikumsbetrieb bleiben?

Das ist abhängig vom Praktikumsbetrieb. Sollte das Praktikum unterbrochen werden, ist der Leistungsträger zu informieren, damit die Zeit der Unterbrechung entschuldigt ist. Die fehlende Zeit im Praktikum wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Ich bin ein Rehabilitand und befinde mich derzeit in einer Umschulung. Wird meine Umschulung im Ausbildungsbetrieb fortgeführt?

In Abstimmung mit den Kostenträgern (Agentur für Arbeit, der Deutsche Rentenversicherung Bund, Berufsgenossenschaften) werden die Umschulungen weitergeführt. Die Teilnehmer arbeiten in ihren Ausbildungsbetrieben, auch während der Zeit der ausfallenden Berufsschule.

Sollte der Ausbildungsbetrieb schließen, entscheidet dieser in Abstimmung mit dem entsprechenden Rententräger über den weiteren Verfahrensweg der Umschulung. Unberührt davon ist die Prüfungsvorbereitung einzelner Rehabilitanden. Diese erfolgt bei Ihnen daheim, in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb sowie der Sie unterstützenden DPFA-Bildungsstätte.

Ich habe eine Frage zu einer bevorstehenden Weiterbildungsmaßnahme. Wo kann ich mich hinwenden?

Die Bildungsstätten der DPFA-Weiterbildung GmbH sind für Sie montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr telefonisch erreichbar. Die Kontaktdaten unserer Bildungsstätten und Ansprechpersonen finden sich auf unserer Internetseite dpfa.de.