Juniorcoach-Ausbildung am Gymnasium
Wer lernen will, wie Training wirklich funktioniert, bekommt am DPFA-Regenbogen-Gymnasium Zwenkau die passende Gelegenheit: In diesem Beitrag geht es um die Juniorcoach-Ausbildung, die Theorie, echte Praxis mit Grundschulkindern und ein anerkanntes Zertifikat verbindet.
Vor den Winterferien absolvierten 18 Jugendliche aus den Klassen 9 bis 11 am DPFA-Regenbogen-Gymnasium Zwenkau die Juniorcoach-Ausbildung in Kooperation mit dem Sächsischen Fußballverband und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB). In 40 Lerneinheiten trainierten die Teilnehmenden Methoden, übernahmen Verantwortung und setzten ihr Wissen direkt praktisch um. Die Ausbildung erfolgte in Zwenkau bereits zum fünften Mal und stärkt das sportliche Profil des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums nachhaltig.
Juniorcoach-Ausbildung: So läuft der Kurs ab
Der Lehrgang vermittelt mehr als nur Sportpraxis. Die Jugendlichen arbeiten an Trainingsaufbau, Anleitungen und Gruppenführung. Gleichzeitig werden wichtige Grundlagen geklärt: Organisation, rechtliche Rahmenbedingungen und medizinische Aspekte im Sport. Damit entsteht ein Gesamtpaket, das Trainerhandwerk und Verantwortung zusammenbringt.
Fachliche Leitung durch den Sächsischen Fußballverband
Durch die Projektwoche führten Markus Danz und Johannes Hampf vom Sächsischen Fußballverband. Markus Danz verantwortet zusätzlich den Schulsport in der Region Leipzig. Die methodenreiche Ausbildung sorgt nicht nur für Sicherheit im Anleiten, sondern zeigt schnelle Wirkung: Aus dem Bereich der Sportarbeitsgemeinschaften liegen bereits sehr positive Rückmeldungen vor.

Gegenseitiger Respekt und gemeinsam Verantwortung übernehmen - zwei wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Fußballmannschaft, welche die Nachwuchstrainer und -trainierinnen beherzigen werden. Foto: DPFA Zwenkau
Training unter echten Bedingungen
Der wichtigste Teil einer Ausbildung beginnt dort, wo es zählt: in der Praxis. Am Ende der Projektwoche am DPFA-Regenbogen-Gymnasium unterstützten die Kinder der benachbarten Zwenkauer Grundschule die Nachwuchstrainer als Übungsgruppe. Die Gymnasiasten gestalten eine gemeinsame Sportstunde und zeigten, wie Übungen erklärt, Teams geführt und Abläufe organisiert werden. Dabei entstand auch ein zweistündiges Spielsportfest mit vielfältigen Stationen, Regeln, Musik und Bewegung.
Anerkanntes Zertifikat mit Vorteilen
Das Juniorcoach-Zertifikat gilt als erste Stufe auf dem Weg zur Trainer-C-Lizenz. Mit dem Zertifikat eröffnen sich direkte Einsatzmöglichkeiten: Juniorcoaches können bei Schulsport-Wettkämpfen wie „Jugend trainiert für Olympia“ als Wettkampfrichter unterstützen oder an Grundschulen eigene Sport-Arbeitsgemeinschaften anleiten. Ein großer Pluspunkt: Der Nachweis wird von Sportverbänden anerkannt und ist nicht nur auf Fußball beschränkt. Auch für später lohnt es sich: Im Lebenslauf zeigt das Zertifikat auf einen Blick Engagement, Organisationstalent und Verantwortungsbewusstsein.