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Einblick in die Notbetreuung während der Corona-Krise


Seit dem 18. März sind alle Schulen und Horte geschlossen und für einige Kinder, deren Eltern in sogenannten systemrelevanten Berufen tätig sind, findet eine Notbetreuung statt. Diese Jungen und Mädchen werden von den Erziehern in ihrer gewohnten Umgebung im DPFA-Regenbogen-Hort Zwenkau betreut und unterstützt.

Während am Anfang die meisten Hortkinder zuhause versorgt wurden, werden es nun wöchentlich mehr, denn die Notbetreuung wird schrittweise erweitert. Die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln stehen im Vordergrund, was nicht immer einfach ist. Schnell geraten sie im Spiel schon mal in Vergessenheit. Damit das nicht passiert, beobachten die Erzieher ihre Schützlinge mit Argusaugen.

In der Osterwoche haben die Kinder fleißig für die Osterdekoration gebastelt und Ostereier angemalt. Danach stand Gartenarbeit auf dem Programm und die Balkonkästen wurden mit Geranien bepflanzt. Foto: DPFA Zwenkau

Zeit und Ruhe ist wichtig

In dieser außergewöhnlichen Zeit ist das Hort-Team vor allem bemüht, neben der Betreuung für einen normalen Alltag zu sorgen. Dazu stehen vielfältige Spielmöglichkeiten, aber auch verschiedene Angebote zur Verfügung. So wurde das Osterfest mit vielen Basteleien vorbereitet, außerdem haben die Kinder im Garten gearbeitet und Samenherzen hergestellt und natürlich können sie den Spielplatz auf dem Gelände nutzen. Einige finden es schön, so viel Zeit mit einem Erzieher zu verbringen, mal ein Buch komplett durchzulesen oder die Spiel- und Bastelsachen alleine und in Ruhe auszuprobieren.

Hier basteln die Kinder Samenherzen, die als kleines Geschenk nicht nur Blumenliebhabern Freude bereiten. Es blieb auch noch Zeit, um in aller Ruhe die verschiedenen Fahrzeuge auszuprobieren. Foto: DPFA Zwenkau

Wenn nur wenige Kinder da waren, konnte die freigewordene Zeit für Dinge genutzt werden, die sonst zu kurz kommen. Neue Spiele und Angebote wurden vorbereitet, um die Kinder zu fördern und die nach der Corona-Zeit gemeinsam ausprobiert werden können. Auch die daheimgebliebenen Kollegen haben einen Beitrag geleistet, indem sie Mundschutzmasken für den Hort genäht haben.

Briefe für die Kinder zu Hause

Die Corona-Krise belastet alle und das Team des DPFA-Regenbogen-Hortes Zwenkau möchte zeigen, dass sie auch an jene denken, die gerade nicht im Hort sein können. Aus diesem Grund haben sie allen Hortkindern einen Brief geschrieben, in dem sie zu einem Malwettbewerb aufgerufen werden, um die Zeit zuhause mit der Familie auf einem Bild darzustellen. Diese Bilder sollen dann das gesamte Haus schmücken.