Vom Vizemeister zum FIDE Meister
Laertes Neuhoff hat beim Deutschen Schachgipfel 2026 in Dresden den vierten Platz im Kandidatenturnier der Deutschen Einzelmeisterschaft erreicht. Der 16 Jahre alte Schüler des DPFA-Regenbogen-Gymnasiums Zwenkau behauptete sich dabei auch gegen erfahrene Titelträger.
Vierter Platz in Dresden
Als Nummer 18 der Setzliste ging Laertes in das Turnier. In neun Runden traf er auf starke Konkurrenz und gewann unter anderem gegen den internationalen Meister Hussain Besou sowie gegen die Großmeister Gerald Hertneck und Hagen Poetsch. Nach sechs Runden lag Laertes an der Spitze des Teilnehmerfeldes. In den abschließenden Partien gab er diese Position wieder ab und beendete das Turnier mit sechs Punkten auf einem beeindruckenden vierten Platz.
Sechs Jahre später
Bereits 2020 berichtete das DPFA-Regenbogen-Gymnasium Zwenkau über Laertes. Damals wurde er Deutscher Vizemeister in der Altersklasse U10. Mittlerweile trägt er den international anerkannten Titel FIDE Meister. Dieser ist unter dem Internationalen Meister und dem Großmeister angesiedelt, wobei der Großmeister den höchsten regulären Titel im Schach darstellt. Die Titel werden vom Weltschachverband FIDE für entsprechende Spielstärke und sportliche Leistungen verliehen.

Konzentration und neue Perspektiven
Schach verlangt Geduld, Konzentration und die Fähigkeit, eine Situation aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Auch Fehler gehören dazu. Entscheidend ist, daraus zu lernen und für den nächsten Zug eine neue Lösung zu finden. Laertes zeigt mit seinem sportlichen Weg, wie viel kontinuierliches Lernen, Ausdauer und Freude an einer Sache bewirken können.
Ein weiterer Schritt
Der vierte Platz beim Deutschen Schachgipfel 2026 ist ein weiterer wichtiger Schritt in der bisherigen Laufbahn von Laertes Neuhoff. Als Mitglied des sächsischen Landeskaders und des Bundeskaders hat er bereits zahlreiche Erfahrungen bei nationalen und internationalen Turnieren gesammelt. Das DPFA-Regenbogen-Gymnasium Zwenkau gratuliert Laertes zu seiner Leistung in Dresden und wünscht ihm für die kommenden Turniere weiterhin viel Erfolg und Freude am Schach.